So nehmen Pflanzen Giftstoffe auf

Grundlegend gibt es zwei Wege der Giftstoffaufnahme, wenn es z. B. um die Aufnahme von flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffverbindungen von der Pflanze geht: Über die Stomata und über die Wurzeln ...

Aufnahme über die Spaltöffnungen des Pflanzenblattes (Stomata)

Über die Unterseite des Blattes, der sogenannten Stomata (Blattöffnungen) werden CO2, Feinstaub und auch Schadstoffe aufgenommen. Die Pflanze transpiriert Wasser über diese Blattöffnungen, die sich zum Schutz der Pflanze bei Trockenstress und auch nachts bei den meisten Pflanzen wieder schließen.

Das GSF-Forschungszentrum (Institut für Pflanzenpathologie) hat den Nachweis des Abbaus von Formaldehyd durch das von der Pflanze gebildete Enzym Formaldehyd-Dehydrogenase durch eine radioaktive Markierung des Formaldehyds nachgewiesen. Außerdem belegten die Wissenschaftler die Umwandlung des Schadstoffes in unschädliche und als Nährstoff genutzte Stoffwechselprodukte (Glukose, Aminosäuren und Zellwandbestandteile).

Über das Transportsystem in der Pflanze, das in den Blättern gebildeten Zucker zu den Wurzeln befördert, können die Schadstoffe oder deren Abbauprodukte nun in die Wurzeln gelangen. In den Wurzeln können sie weiter abgebaut und sogar in die Erde abgegeben werden (Osmose), wo sie auch den Mikroorganismen und Bakterien als Nahrung dienen.

Aufnahme über die Wurzeln der Pflanze

Der zweite, wesentlich effektivere Weg des Schadstoffabbaus geschieht über das Wurzelwerk der Pflanze. Die NASA fand im Jahre 1989 heraus, dass auch nach dem kompletten Entfernen des Blattwerkes der Pflanzen die Luftreinigung der Pflanze bis zu 90 % bestehen bleibt. Die Haarwurzeln der Pflanze bilden ebenfalls die zum Schadstoffabbau notwendigen Enzyme und spalten die Schadstoffe im Bereich der Rhizoplane (direkte Umgebung der Feinwurzeln der Pflanze) und der Rhizosphäre (Bereich um die Wurzel im Substrat genannt). Heraus kommen die Bausteine Glukose (Zucker), Aminosäuren etc. Die Pflanze kann diese Stoffe dann als Nährstoffe nutzen. 

Auch die Mikroorganismen, die im Erdsubstrat im Bereich der Rhizosphäre in Symbiose mit der Pflanze leben, beteiligen sich an dem Schadstoffabbau - ganz so wie in der freien Natur. Wieso dies nicht nutzen? Jede Fensterbank bietet ausreichend Platz für ein deratiges bioaktives System, mit dem sich die Raumluft effektiv filtern lässt.

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Welche Pflanze hilft gegen welchen Schadstoff?

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